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Willmy Magazin Nr. 6 | Oktober 2014

BERICHT COSTA CONCORDIA Foto: imago/United Archives International In einem schwimmenden Containerdorf waren über 400 Menschen untergebracht, die das Wrack sicherten und erste Schwimmkörper anbrachten. 2012 den Auftrag, in Kooperation mit dem italienischen Mit den Monaten bekam die Costa Concordia immer mehr Offshore-Unternehmen Micoperi das Wrack zu heben. Ein Gesellschaft. Bis Ende des Jahres war das Wrack fast voll- Jahr, schätzte das Unternehmen damals, werden die Arbei- ständig von Plattformen und Kränen umgeben. In einem ten dauern. Sie brauchten über zwei Jahre. schwimmenden Containerdorf waren über 400 Spezia listen untergebracht, die an der Costa Concordia arbeiteten – Die letzte Reise der Costa Concordia sieben Tage, sieben Nächte in der Woche. Sie sicherten das Eineinhalb Jahre lag der havarierte Schiffsrumpf fast re- Wrack, errichteten eine Plattform auf dem Meeres boden gungslos vor Giglio. Die ersten Arbeiten dienten der Sicher- und brachten die ersten Schwimmkörper an der oben heit – und der Umwelt. Niederländische Experten entfern- liegenden Seite an. Am 16. September 2013 setzte sich das ten das Schweröl aus den Schiffstanks und verhinderten Schiff zum ersten Mal wieder in Bewegung. Zentimeter damit eine Umweltkatastrophe. Und die Bergungsarbeiter für Zentimeter wurde es aufgerichtet. 19 Stunden dauerte waren damit beschäftigt, das 140 Tonnen schwere Fels- der schwierigste Teil der Bergung, dann stand die Costa stück, das noch immer im Rumpf steckte, zu entfernen. Concordia auf der Plattform. 26 WILLMY MAGAZIN | OKTOBER 2014


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